Die Internetseite „Our world in data“ aus den USA hat ein Thema aufgegriffen, von dem sie schreibt, dass es in der Öffentlichkeit eine ungewohnt einheitliche Meinung dazu gebe: Die Haltung von Nutztieren. Egal welche Konsumgewohnheiten die Leute hätten, sie würden zu einem sehr großen Anteil die Haltungsform von Nutztieren ablehnen, heißt es in dem Beitrag.
Rund 80 Prozent lehnen jeweils zum Beispiel das Töten männlicher Küken ab, die Kastration von männlichen Kälbern oder das Abschleifen von Zähnen bei neu geborenen Ferkeln. Die meisten Befragten glauben zugleich, dass sie selbst Fleisch beziehen, das aus besseren Haltungsformen kommt. Dabei zeigen andere Studien, dass gerade in den USA und dem Vereinigten Königreich nahezu alle Nutztiere in industriellen Betrieben gehalten werden, also dort, wo solche Maßnahmen an der Tagesordnung sind.

Einstellungen der Briten zu Maßnahmen in der konventionellen Tierhaltung
Glaubt man, dass immer mehr Menschen sich deshalb von Fleischkonsum auf eine alternativ vegetarische oder vegane Ernährung umstellen würden, zeigt sich anhand der Daten, dass das nicht passiert. Der Fleisch- und Fischkonsum bleibt nicht nur auf hohem Niveau, sondern steigt kontinuierlich weiter an, obwohl es alternative Produkte auf Pflanzenbasis auf dem Markt gibt.
Die Forscher ziehen das Resümee, dass neben dem Verhalten der Verbraucher auch politische Vorgaben und die Preise für die alternativen Produkte geändert werden müssen. Zudem brauche es bessere Tierwohl-Standards, die die Praktiken, welche die Menschen am stärksten ablehnen, ausschließen würden. Ziel müsse ein System sein, in dem das Essen, das die Menschen konsumieren, die Werte widerspiegele, die sie vertreten.
Den hoch interessanten Bericht in englischer Sprache mit vielen anschaulichen Grafiken können Sie hier ansehen.
Bildquelle: Max Roser und Pablo Rosado/Our World in Data
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