Der Sarmatische Steppen-Kiefernwald wächst nicht etwa irgendwo in der astiatischen Tundra, sondern er ist einer der artenreichsten Lebensräume Deutschlands. Es ist ein lichter, heller Kiefernwald, in dem auf kargen Böden eine vielfältige Bodenflora gedeihen kann.
Leider ist er auch mit am stärksten bedroht: Seit 1950 sind zum Beispiel im Frankenjura 99 % der Bestände verloren gegangen – und das trotz eines Natura 2000-Schutzstatus! Wie konnte das passieren?
Wissenschaftler haben über mehrere Jahrzehnte hinweg den Zustand und die Verbreitung der Kiefernwälder im nördlichen Frankenjura verfolgt. Und sie sagen: In den lichten Kiefernwald ist die Düsternis eingezogen, besonders in Form von Fichten und Buchen seit dem 2. Weltkrieg.
Und: „Der starke Rückgang der Dolomitkiefernwälder zeigt, dass weithin akzeptierte Ziele der Forstpolitik in Deutschland nicht immer mit den Anforderungen übereinstimmen, die sich aus dem rechtlichen Status von Natura 2000-Lebensräumen oder auch aus dem Bayerischen Naturschutzgesetz ergeben.“
Der Klimawandel scheint den fränkischen Kiefern hingegen wenig anzuhaben; eine Dürrephase in den Jahren 2011 und 2012 schlug sich kaum in geschädigten Bäumen nieder. Sie gelten deshalb sogar als zukunftsträchtig.
In Mittelfranken konnte ihr Rückgang durch gezielte Maßnahmen auch eingedämmt wird. Dort wurde bereits ab den 1990er-Jahren die Pflanzung von Fichte und Buche in den betroffenen Beständen unterbunden. Ab 2010 wurden die Bestände vor Ort zudem aufgelichtet.
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