Das Kompetenzzentrum Wildbienen hat eine neue Checkliste der Wildbienen-Arten in Deutschland herausgegeben. Darin verzeichnet es mit 604 deutlich mehr Arten als in der letzten Checkliste von 2015. Das liegt zum einen an Neuentdeckungen, zum anderen vielleicht auch daran, dass der Klimawandel die Ausbreitung von Arten nach Deutschland erleichtert. Aber es sind auch 37 Arten bundesweit ausgestorben.
Und: 270 Arten – also rund 45 Prozent – stehen auf der Roten Liste und 42 Arten auf der Vorwarnliste der Bienen Deutschlands. Lediglich ein gutes Drittel der Wildbienenarten gilt deutschlandweit als ungefährdet. Und auch bei bislang weit verbreiteten und häufigen Bienenarten, insbesondere Sandbienen, haben die Populationen in den vergangenen Jahren drastisch abgenommen, berichtet das Kompetenzzentrum.
Eine der Hauptursachen für die vielerorts kritische Situation vieler Bienenarten sind unsere immer ausgeräumtere und auch immer blütenärmere Landschaft. Kräuter, die auf Wildbienenbestäubung angewiesen sind und diesen also als Nahrung dienen, nehmen erkennbar ab, während Gräser, die durch den Wind bestäubt werden, erhebliche Vorteile bei der Samenproduktion haben. So kommt ein sich gegenseitig verstärkender Prozess der Vergrasung des Offenlands in Gang.
Das Kompetenzzentrum Wildbienen hat es sich zum Ziel gesetzt, den Wildbienenschutz voranzutreiben und das Wissen über Bienen zu erweitern.
Zur Pressemeldung des Kompetenzzentrum Wildbienen kommt Ihr hier
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