Die Artenvielfalt wächst, invasive Arten werden zurückgedrängt – wünschen wir uns das nicht alle für unsere Landschaft? Im Bayerischen Wald ist es auf kleiner Fläche wahr geworden dank einem Beweidungsprojekt mit Wasserbüffeln. Davon berichtet ein Landschaftspfleger in der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Nationalpark“, die dem Thema Grünland gewidmet ist.
Da schreibt Marco Müller über Wasserbüffel in Auen: „Sie öffnen die dortige Vegetation durch Fraß, Tritt und das Anlegen von Suhlenund bringen so eine Dynamik in die Aue zurück, die an den meisten Fließgewässern verloren gegangen ist. Zahlreiche Arten profitieren davon.“
Im Naturpark-Wasserbüffelprojekt Erlauzwiesel im Landkreis Freyung-Grafenau, wo er tätig ist, hätten sich bereits nach zwei Jahren der Beweidung die gesetzlich geschützten Offenlandbereiche um 20 Prozent vergrößert, beschreibt Müller. Aus Springkrautfluren hätten sich binsen- und seggenreiche Nasswiesen entwickelt. Die Struktur von Röhrichten wurde aufgelockert und kräuterreicher, teils auf der Roten Liste stehende Arten hätten sich verbreitet. Gebüsche wurden zurückgedrängt. „Insgesamt hat sich die Zahl der Pflanzenarten nahezu verdoppelt“, bilanziert der Landschaftspfleger.
Nutznießer der Beweidung seien auch Heuschrecken, Käfer, Zikaden, Spinnen, Amphibien, Reptilien und besonders Vögel. Die optimale Flächengröße für solche Projekte benennt Müller mit 20 – 30 Hektar und mehr.
Den vollständigen Beitrag von Marco Müller aus der neuen Ausgabe von „Nationalpark“ findet Ihr hier
Die Nationalpark-Ausgabe „Grünland hat viele Gesichter“ könnt Ihr hier näher anschauen und bestellen
Bildquelle: Symbolfoto: Jürgen_Bierlein/Pixabay
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