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Dienstag, 20. Oktober 2026

Scrollicon
In einem Wald steht im Vordergrund eine Statue mit einer Clownsmaske
20. Oktober 2026, 15:51    office@wildes-bayern.de

Unser „Clown der Woche“: Bernie Breitsameter


Bernhard Breitsameter ist Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes – und erhält von Wildes Bayern anlässlich der Messe „Interforst“ den Titel: der „Clown der Woche“. Denn nachdem sich ihn die PIRSCH auf der Messe  für ein Interview „gekrallt“ hatte, gab er folgendes Bonmot zum Besten:

„Wenn wir Bayern mit unserem Nachbarland Baden-Württemberg vergleichen, haben wir einen deutlich höheren Anteil an ausgewiesenen Rotwildgebieten. In Baden-Württemberg sind es vier Prozent der Landesfläche, in Bayern dagegen 16 Prozent. Auf diesen 16 Prozent kann Rotwild bewirtschaftet werden.“

Ist das nicht ein schlagendes Argument? „Schaut nur, unser Nachbar ist viel, viel schlechter als wir, deshalb können wir ja nur gut sein!“ Das hält er für eine angemessene Begründung dafür, dass die Rotwildgebiete in Bayern aus Sicht seines Verbandes erhalten bleiben sollen. Was haben wir gelacht! 16 Prozent – (wo hat er eigentlich diese Zahl her, denn unserer Kenntnis nach sind es nur 14 bzw. sogar nur 12 Prozent) – „erlaubter“ Lebensraum auf isolierten Inseln, in dem zudem so scharf geschossen wird, dass sich das Rotwild lieber verdrückt als hier zu bleiben.

Die biologischen Fakten sind klar:Das Rotwild in den isolierten kleinen Lebensräumen ist akut von genetischer Verarmung bedroht, die Inzuchtwerte sind katastrophal hoch (die bayerische Kompetenz-Forst-Ministerin findet diesen Zustand selbstverständlich erfreulich). Entlang der Grenzen Bayerns zu Tschechien und Österreich parasitiert der Freistaat zwar von seinenNachbarstaaten und dem dortigen Umgang mit Wild und Natur. Aber für die Ideologie-getriebenen bayerischen Ministerien und ihre jeweils linientreu geführten NGOs, allen voran unser Clown der Woche B. Breitsameter, gilt: Wo kein Wildtier, da auch kein Problem! Es ist an der Zeit, dass die Bevölkerung im Freistaat diesen Wild-und Natur-Experten zeigt, was sie von dieser Art der Politik hält!

O-Ton Breitsameter: „Ich wiederhole mich: Wir wollen die Rotwildgebiete beibehalten und damit auch die rotwildfreien Gebiete. Gleichzeitig sehe ich durchaus eine Verpflichtung, für genetische Vielfalt zu sorgen. Allerdings haben wir in den meisten Rotwildgebieten keine genetische Verengung.“

Wer das vollständige Interview lesen möchte, kann das hier bei der Pirsch tun

 

 

Bildquelle: KI-generiert/Deevid.ai




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