Der Umgang mit wild lebenden Tieren wird leider immer irrationaler und anarchischer. Während wir uns ja schon mit einigen bayerischen Fällen herumschlagen, in denen eigenbewirtschaftete Jagdgenossenschaften draußen auch abseits der Gesetze tun und lassen, was ihnen gerade einfällt, hat in St. Wolfgang Österreich ein Bauernjäger einen Hirsch erlegt, weil der an seinem Siloballen äste. Darüber berichtete die Kronenzeitung online am 1. März 2026.
Das tat er nicht nur ohne eine Jagdgenehmigung in dem Revier vom Jagdpächter, sondern auch in der Schonzeit und mitten in der Nacht. Sein Nachbar, der örtliche Jagdpächter, bekam es mit und informierte direkt die Polizei. Glücklicherweise fackelten die Behörden nicht lange: Gegen den Schützen sowie seinen ebenfalls anwesenden Sohn, auch Jäger, wurde laut Krone Anzeige erstattet und ein Waffenverbot ausgesprochen. Es werde überprüft, ob es sich möglicherweise um Jagdwilderei, Schonzeitverletzung und Verstoß gegen das Nachtjagdverbot gehandelt hat, heißt es in dem Artikel.
Den Zeitungsbericht der Krone können Sie hier einsehen
Die Presseaussendung der Polizei Gmunden zu dem Vorfall finden Sie hier
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Wie von Wildes Bayern und seinem Team schon benannt, irrational uvm., ich bin fassungslos und tieftraurig wenn ich solch zügellose Wildhasserei lese.
Leider ist es aber auch so, wie Wildes Bayern dies schon benennt, haben wir diese Fälle in gleicher Weise in unseren bekannten bayrischen Bezirken. Man scheut sich hier vor keinem Massaker, bestehende Gesetze werden einfach ignoriert. Viele dieser bekannten Jagdgenossen, Jagdgenossenschaften, Behörden und Politik vergessen jedoch eines: es gilt nicht nur ihren Wald und Flur zu schützen sonder auch unser alles darin frei lebendes Wild. Wir Menschen sind es welches unser Wild zurück drängt in immer kleinere Ruhezonen. Auf einmal will jeder bei der notwendigen Notfütterung mitsprechen, versteht er auch noch so wenig (nichts) von Wildbiologie.
Bis hin zur Jahrzehnt hart erarbeitete sowie gepflegten Wald „mit“ Wild Ideologie: „das Rehwild“ in nur einem Jagdjahr einfach, radikal, unerklärbar, leider jedoch voraussehbar, ohne jegliche menschliche, gesetzliche wie auch jagdlichen erklärbaren Fakten radikal nieder zu metzeln und auszulöschen.
Ich bin Jäger, sowie bay. Jagdaufseher und kann alle und jeden nur bitten macht ebenfalls die Augen auf, meldet Euch, wehrt Euch mit, zeigt und habt Zivilcourage ….tut es für Euch und unserem noch frei lebenden Wild, sowie Euren Kindern und deren Zukunft.