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Mittwoch, 12. März 2025

Scrollicon
Eine dicht bewachsene Ackerfläche mit Phacelia, Kreuzblütlern u. a.
12. März 2025, 11:21    Christine Miller

Jetzt richtig Lebensräume für Wild und Insekten schaffen


Das Frühjahr steht in den Startlöchern und ebenso die Landwirte, die wahrscheinlich binnen kürzester Zeit mit der Bearbeitung ihrer Felder beginnen werden. Jäger und Grundeigentümer haben jetzt die Chance, dem Wild hier und da noch Lebensräume in der Feldflur zu schaffen – bitte nutzen Sie diese!

Jede Äsungs- oder Blühwiese hilft, das Schalenwild aus den Wäldern zu locken und zudem Insekten und sonstige Artenvielfalt in unsere Landschaft zurückzubringen. Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten, wie der bayerische Lebensraum-Papst Werner Kuhn in einem Artikel in „Wild und Hund“ beschreibt:

„Einjährige Saatmischungen beinhalten meist Arten aus dem Zwischenfruchtsegment und dem Gartenbau, wie Phazelie, Ringelblume, Buchweizen und Borretsch, sowie einige beliebte Ackerwildkräuter, wie Kornblume und Klatschmohn. Kritisch zu bewerten ist, dass immer wieder gefüllt blühende Gartenformen darunter sind. Die sind für die Insektenwelt als Pollen- oder Nektarquelle aber kaum nutzbar!“

Insgesamt rät Kuhn eindeutig zu mehrjährigen statt zu einjährigen Mischungen. Die sind zwar auf den ersten Blick teurer, wirken aber nachhaltig stärker verbessernd. Und sie liefern im frühen Frühjahr Nahrung und Lebensräume für zahlreiche Tierarten, die die einjährigen gar nicht anbieten, weil sie zum Beispiel erst ab Juni in die Blühphase kommen, wenn es für viele Wildbienenarten und auch die von Insekten abhängigen Rebhuhnküken schon zu spät ist.

 

Mehr über dieses spannende Thema und praxisnahe Tipps findet Ihr hier im Artikel von Werner Kuhn – dank der freundlichen Genehmigung von WILD UND HUND.

Ansprechpartner für die Wildlebensraumberatung findet Ihr hier

Und hier kommt Ihr zum Netzwerk Lebensraum Feldflur, wo Werner Kuhn praktisch in der Erforschung von bunten Mischungen als Maisersatz für die Biogasproduktion aktiv ist

Bildquelle: Vivienne Klimke, Mit freundlicher Genehmigung von Wild und Hund




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