Wildes Bayern-Vorsitzende Dr. Christine Miller wird beim Landesjägertag am 25. April für das Amt der Präsidentin des Bayerischen Jagdverbands kandidieren. Das hat sie gestern in München bekanntgegeben. „Ich folge damit dem Drängen zahlreicher Jäger und Wildes Bayern-Mitglieder“, sagte die 68-jährige promovierte Wildbiologin. „Und auch wenn mir der Gedanke erstmal fernlag, ist er doch vollkommen schlüssig: Unser Wild verdient einfach mehr Fürsprache. Und die bayerische Jagd verdient endlich eine Frau an der Spitze.“
Dr. Miller, geboren am Tegernsee und selbst Jägerin, kennt die bayerische Jagdszene sowie die der angrenzenden Länder aus dem Effeff. Mit ihrem Verein Wildes Bayern wird sie seit 2015 nicht müde, auf Unrechtmäßigkeiten im Jagdvollzug und in der Behandlung von Gams, Rotwild und Co. hinzuweisen. Sie gilt als streitbar und durchsetzungsstark. Christine Miller ist langjährige Hundeführerin, setzt sich immer wieder für brauchtumsgerechte Jagd ein und hat sich über die Jahre umfangreiche juristische sowie verwaltungsrechtliche Kenntnisse angeeignet. Sie ist Natur- und Tierschützerin bis ins Mark und eine weithin anerkannte Wissenschaftlerin, Dozentin und Rednerin.
Über ihre Agenda wollte die Vereinsvorsitzende noch nicht konkret sprechen, aber zu ihrem Kurs sagte sie: „Es wird Zeit, dass die bayerische Jagd auch über den Tellerrand hinausschaut. Jagen ist heute eine Verantwortung, die sich zwischen Europarecht, Tier- und Naturschutzgesetzen einordnen muss. Ich denke, dass ich hier über erstklassige Erfahrungen und ein hochwertiges Netzwerk verfüge, um diesen Prozess zu leiten.“ Aufgrund des zunehmenden wildfeindlichen Drucks aus der Forstpartie, dem sie jahrelang die Stirn geboten habe, wisse sie eine hohe Anzahl der bayerischen Jägerinnen und Jäger ohnehin hinter sich.
Miller kündigte an, sich in Kürze den Kreisgruppen und der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
Bildquelle: Wildes Bayern
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Mit Frau Dr. Miller würde der BJV die richtige Persönlichkeit an der Spitze haben, die sich für die waidgerechte Jagd und das Wild in Bayern einsetzt. Insbesondere hat sie auch den Mut der Forstpartie die Stirn zu zeigen. Ich wünsche ihr bei der Wahl den Erfolg.
FÜR WILD UND WAIDGERECHTIGKEIT
April, April 🙂