Das Volksbegehren Artenschutz vor einigen Jahren lief auch unter dem plakativen Titel „Rettet die Bienen“. Imkerei ist entsprechend populär: In Bayern leben rund 42.000 Imkerinnen und Imker, etwa 10.000 mehr als vor einem Jahrzehnt und ungefähr ein Viertel der Imker Deutschlands. Das meldete Radio Schwaben im September letzten Jahres.
Aber der Honigbienen-Boom hat leider ganz und gar nicht die erwünschten Auswirkungen auf die Natur. Auch wenn mit den Honigbienen wichtige Bestäuber gesichert werden, sind sie für die Artenvielfalt leider kontraproduktiv. Das zeigt ein spannender, faktenreicher Beitrag des Kompetenzzentrums Wildbienen in der Zeitschrift der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege auf.
Denn Honigbienen sind Nutztiere. Ein plakativer Vergleich der jüngsten Zeit lautete: „Rettet die Bienen“ bewirkt das Gleiche, wie wenn man das Artensterben an großen Wildarten in der Natur mit mehr Milchviehherden bekämpfen würde. Honig- und Wildbienen stehen in Konkurrenz um die wenigen blühenden Trachtpflanzen draußen in der Natur. Die Honigbienen haben dabei aber Vorteile, was den Wildbienen schadet.
Und es gibt weitere negative Auswirkungen auf die Natur: Ähnlich wie wir es gerade bei anderen Tieren erleben, z. B. bei Kühen und Hirschen oder Schafen/Ziegen und Rehen, bringt die Bewirtschaftung von Nutztieren im Wildtierlebensraum immer die Gefahr der Übertragung von Krankheiten mit sich. So auch bei den Bienen!
Insgesamt muss man leider sagen: Es entsteht aus dem falsch verstandenen „Rettet die Bienen“ ein echter Bumerang für die Artenvielfalt unserer wilden Insekten.
Den vollständigen Beitrag aus ANLiegen Natur findet Ihr hier
Hier findet Ihr ein Positionspapier des Kompetenzzentrums Wildbienen zur Honigbienenhaltung in Naturschutzgebieten
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