Blogpost
Dienstag, 06. Oktober 2026

Scrollicon
Hinter dem Gitter eines Transporters stehen zwei Schweine, eins davon beißt ins Gitter
06. Oktober 2026, 13:47    office@wildes-bayern.de

Tierschutz beim Transport verbessern – offenen Brief unterschreiben


Tiertransporte sind kein Thema bei Wildtieren (jedenfalls zu 99, 99%!), aber sie sind manchmal so ein grundlegendes und schlimmes Ereignis für unsere Nutztiere, dass wir vom Wilden Bayern eine Ausnahme machen und auf diesen offenen Brief der Organisation Animal Welfare (AWF) an die EU-Kommission hinweisen.

Darin fordert der AWF die Mitglieder des Europäischen Parlaments dazu auf, bei der Überarbeitung der EU-Rechtsvorschriften zum Transport lebender Tiere den wichtigsten Tierschutzmaßnahmen Vorrang einzuräumen.

Mehr Informationen und den Offenen Brief zur Unterzeichnung finden Sie hier

 

 

Bildquelle: Miguel Perfectti/iStock




Wendt schrieb:


Die Politiker der EU, allen voran Deutschland, sind zum kriechenden Diener der Agrarlobby verkommen. Seitdem die AfD immer noch mehr Zuspruch erhält (wen wundert’s) kriechen die deutschen Politiker noch mehr vor den Bauern und der Fleischmafia. Naturschutzgesetze werden verwässert, es wird der Weg geebnet, damit auch weiterhin Pestizide tonnenweise ausgebracht können. Die geplante Stoffstrombilanz wird in die Tonne getreten, weil die Bauern keine Lust darauf haben, nachzuweisen, wieviele Millionen Liter von Gülle sie so im Jahr in der Natur entsorgen und damit unser Grundwasser verseuchen, welches dann mit großem finanziellen Aufwand auf Steuerzahlerkosten gereinigt werden muss. Den Bauern wird der A. gepudert, dass man das kalte Grausen bekommt. Das millionenfache Leiden der sogenannten Nutztiere in den Haltungsanlagen, auf den Transporten und bei der Schlachtung geht weiter, denn unsere Politiker wollen es sich nicht mit ihrer Stammwählerschaft, den Bauern, verderben. Man will doch schließlich weiter auf seinen hochdotierten Stühlen kleben und dem „normalen“ Bürger immer noch mehr Geld aus der Tasche ziehen, welches dann dafür verwendet wird, den Bauern noch mehr Fördermittel und staatliche Vergünstigungen zukommen zu lassen. Wen kümmert da das qualvolle Leiden und Verrecken der Nutztiere auf den Transporten. Auch Amtsveterinäre, die angeblichen Schützergaranten der Tiere, bleiben selbst bei schlimmsten Tierquälereien oftmals tatenlos. Wohl auch sie von der Politik angehalten bei Bauern, die ihre Tiere quälen, wegzuschauen. Deshalb befürchte ich, dass von den Verantwortlichen auch dieser Offene Brief, genauso wie alle Offenen Briefe davor, in die Tonne getreten wird. Der Politik sind nur die Bauern wichtig. Nicht die Tiere.

Antworten
Rudi schrieb:


Sehr gut, genau so ist es leider! Und die Agrarpolitiker der CSU sowie Bauernpräsident Ruckwied sind die größten Nutznießer der Verflechtungen mit der Chemieindustrie. Die kleinen bäuerlichen Betriebe sind dabei die Verlierer.

Antworten
Ulrich Schauff schrieb:


Ja, es muß endlich (!) Schluß sein mit diesen unsäglichen, tierquälerischen Tiertransporten. Deshalb habe ich dem Aufruf von Wildes Bayern e. V. grfolgt, habe die Petition sogleich unterzeichnet und auch weitergeleitet.

Ich hoffe sehr, dass es zu einer wirklichen Änderung und Verbesserung kommt. So schnell wie möglich. Doch ich befürchte, dass Herr oder Frau Wendt mit seiner/ihrer Prognose doch Recht haben könnte.

Antworten
Heribert Wagenbauer schrieb:


Solange die Geldgeilheit überwiegt- und nichts anderes ist das wird sich nichts ändern

Antworten
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.






Weitere Beiträge zu diesem und verwandten Themen finden Sie hier:

Wilde Weiden – der ideale Weg zu mehr Vielfalt

Kleinteilige Feldnutzung steigert Artenvielfalt – Modell der Zukunft?

Blauzungenkrankheit – von Kollateralschaden und Wächter-Arten

Was unsere Vögel wirklich beeinflusst

UPDATE Glückwunsch an die Gewinner – Ausstellung Bergbauern

„Rinder-Virus“? Welche Erkrankungen unsere Wildtiere bedrohen

Richtiges Weidetier-Management: Wichtig für unsere Wiesenbrüter

Entwurmungsmittel bringt Nahrungskette durcheinander

Kitze zermäht – mehrere Anzeigen gegen Landwirte

UPDATE: Über 170 Verbände fordern mehr Unterstützung für Beweidung

Tschernobyls Rinder – back to the roots

Fledermäuse: Lautlose Schädlingsbekämpfer auf unseren Äckern

Wie Biber und Weidetiere unsere Natur wiederherstellen können

Weideprämie gestrichen – was Bürokratieabbau wirklich meint

Allmende – Weiden für unser aller Artenvielfalt

Vormerken: Online-Seminar zur Wiedervernässung

Nächtliche Experimente im Hühnerstall…

Tausend Füße brauchen einen Ausweg

Seminar zu insektenfreundlichem Mähen in der Landschafts- und Grünpflege

Kitzrettung Wildes Bayern – Update

Jetzt noch anmelden: Tagung zu Bestäubern in der Agrarlandschaft

US-Studie zur Nutztierhaltung: Keiner will das

HEUTE Online-Vortrag zur wildtierschonenden Mahd und Mähknigge

Konflikte kreativ lösen: Die Biber-Praxisfibel

Walzverbot gelockert: Für Märzhasen und Gelege der Tod

Gänsestudie: Fressen ist wichtiger als fürchten

Buchtipp: Spannender Einblick ins komplexe Wesen des Huhns

Wie Pflanzenschutzmittel das Leben im Boden schädigen

Erstmals Vogelgrippe bei Kuh in Europa entdeckt

Kühe – so viel intelligenter als gedacht * VIDEO*






Aktuelle Informationen



Deutliche Kritik der thüringer Jäger am 2. "Entlastungsgesetz" Die "föderale Modernisierungsagenda" des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (das gibt es seit 2025 tatsächlich!) setzt sich nicht nur in…

Freitag, 06. November 2026
Jetzt lesen
Wieder alte Bäume für Natur und Klima in München gerettet Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat auf eine Klage von Wildes Bayern im Eilverfahren die Genehmigung für ein Bauvorhaben an der…

Freitag, 06. November 2026
Jetzt lesen
TERMIN: 17.11. Vorstellung des Handbuchs Wildtierrettung in Wien Unser Handbuch zur Wildtierrettung ist weiter auf Erfolgskurs! Jetzt steht die Präsentation des Werks in Wien kurz bevor. Vielleicht können…

Mittwoch, 04. November 2026
Jetzt lesen

Mitglied werden