Tiertransporte sind kein Thema bei Wildtieren (jedenfalls zu 99, 99%!), aber sie sind manchmal so ein grundlegendes und schlimmes Ereignis für unsere Nutztiere, dass wir vom Wilden Bayern eine Ausnahme machen und auf diesen offenen Brief der Organisation Animal Welfare (AWF) an die EU-Kommission hinweisen.
Darin fordert der AWF die Mitglieder des Europäischen Parlaments dazu auf, bei der Überarbeitung der EU-Rechtsvorschriften zum Transport lebender Tiere den wichtigsten Tierschutzmaßnahmen Vorrang einzuräumen.
Mehr Informationen und den Offenen Brief zur Unterzeichnung finden Sie hier
Bildquelle: Miguel Perfectti/iStock
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Die Politiker der EU, allen voran Deutschland, sind zum kriechenden Diener der Agrarlobby verkommen. Seitdem die AfD immer noch mehr Zuspruch erhält (wen wundert’s) kriechen die deutschen Politiker noch mehr vor den Bauern und der Fleischmafia. Naturschutzgesetze werden verwässert, es wird der Weg geebnet, damit auch weiterhin Pestizide tonnenweise ausgebracht können. Die geplante Stoffstrombilanz wird in die Tonne getreten, weil die Bauern keine Lust darauf haben, nachzuweisen, wieviele Millionen Liter von Gülle sie so im Jahr in der Natur entsorgen und damit unser Grundwasser verseuchen, welches dann mit großem finanziellen Aufwand auf Steuerzahlerkosten gereinigt werden muss. Den Bauern wird der A. gepudert, dass man das kalte Grausen bekommt. Das millionenfache Leiden der sogenannten Nutztiere in den Haltungsanlagen, auf den Transporten und bei der Schlachtung geht weiter, denn unsere Politiker wollen es sich nicht mit ihrer Stammwählerschaft, den Bauern, verderben. Man will doch schließlich weiter auf seinen hochdotierten Stühlen kleben und dem „normalen“ Bürger immer noch mehr Geld aus der Tasche ziehen, welches dann dafür verwendet wird, den Bauern noch mehr Fördermittel und staatliche Vergünstigungen zukommen zu lassen. Wen kümmert da das qualvolle Leiden und Verrecken der Nutztiere auf den Transporten. Auch Amtsveterinäre, die angeblichen Schützergaranten der Tiere, bleiben selbst bei schlimmsten Tierquälereien oftmals tatenlos. Wohl auch sie von der Politik angehalten bei Bauern, die ihre Tiere quälen, wegzuschauen. Deshalb befürchte ich, dass von den Verantwortlichen auch dieser Offene Brief, genauso wie alle Offenen Briefe davor, in die Tonne getreten wird. Der Politik sind nur die Bauern wichtig. Nicht die Tiere.
Sehr gut, genau so ist es leider! Und die Agrarpolitiker der CSU sowie Bauernpräsident Ruckwied sind die größten Nutznießer der Verflechtungen mit der Chemieindustrie. Die kleinen bäuerlichen Betriebe sind dabei die Verlierer.
Ja, es muß endlich (!) Schluß sein mit diesen unsäglichen, tierquälerischen Tiertransporten. Deshalb habe ich dem Aufruf von Wildes Bayern e. V. grfolgt, habe die Petition sogleich unterzeichnet und auch weitergeleitet.
Ich hoffe sehr, dass es zu einer wirklichen Änderung und Verbesserung kommt. So schnell wie möglich. Doch ich befürchte, dass Herr oder Frau Wendt mit seiner/ihrer Prognose doch Recht haben könnte.
Solange die Geldgeilheit überwiegt- und nichts anderes ist das wird sich nichts ändern