Blogpost
Mittwoch, 18. September 2024

Scrollicon
Gamsjäger werden um Mithilfe gebeten
18. September 2024, 17:24    office@wildes-bayern.de

Gamsjäger werden um Mithilfe gebeten


Die Universität Prag hat sich mit einer wissenschaftlichen Bitte erneut auch ans Wilde Bayern gewandt. An der dortigen wildbiologischen Fakultät wird Forschung zum den heimischen Schalenwildarten und eben auch dem Gamswild unter anderem anhand einer Identifikation über den Nasenspiegel betrieben. Die die Ausprägung des Nasenspiegels sind wie ein Fingerabdruck, mit dem man Tiere individuelle erkennen kann.

Mit so einer Monitoring Methode, könnte man praktikabel und kostengünstig ein sinnvolles Monitoring leisten. Dann könnte man sich auch kostspielige Befliegungen oder genetische Analysen in winzigen Projektgebieten und darauf basierenden Hochrechnungen (oft eher „Höchstrechnungen“) sparen.

Deshalb bittet Prof. Vlastimil Hart (Czech University of Life Sciences Prague, Department of Game Management and Wildlife Biology) um Mithilfe auch von deutschen Jägern.

Fotos des Nasenspiegels von Gämsen

Es geht darum, bei erlegten Gämsen den Nasenspiegel zu fotografieren, und zwar auf eine ganz bestimmte Weise. Unter anderem ist eine Aufnahme nötig, bei der neben bzw. über dem Nasenspiegel auch das ganze Haupt mit mindestens einem Teil der Krucken sichtbar ist.

Prof. Hart hat uns eine einfache, aber genaue Anleitung als Power-Point-Datei zukommen lassen, die wir auf Anfrage gerne an interessierte Jäger weiterleiten!

Anfragen bitte an: office@wildes-bayern.de

Bildquelle: Universität Prag




Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.






Weitere Beiträge zu diesem und verwandten Themen finden Sie hier:

Archäologie im Bartgeierbett

Das Hermelin – im Klimawandel bald gefährdet?

Rotwild-Genetik-Studie: Kanibers Hütchenspieler

Spannender Podcast über Wild am Berg mit Dr. Christine Miller

Allmende – Weiden für unser aller Artenvielfalt

… und die Schonzeit gilt jetzt auch am Eibsee!

Unordnung im Wald zahlt sich in Arten aus

Totes Wild melden hilft Tierleben retten! UPDATE

Wenn der Weg das Ziel ist – was Staudämme mit Flussfischen machen

Fördert der Mensch als „Schutzschild“ den Goldschakal?

Zum Tag der Wanderfische: Mehr Schutz durch die Bonner Konvention!

Nicht jeder Mischwald ist gut fürs Ökosystem

Auen und Weidetiere – eine fruchtbare Symbiose

Ein Managementplan für Stadtbienen

Wespenspinne: Rasante Verbreitung durch Anpassung

Forschungsprojekt: Verbiss gegen Feuer und für die Vielfalt

Hegeschauen im Alpenraum – nur zum Teil transparent

US-Studie zur Nutztierhaltung: Keiner will das

Eichhörnchen in der Stadt – besser oder schlechter dran?

Hummeln, die heimlichen Rock´n Roller

Rehkitze markieren bringt wichtige Daten UPDATE

Junge Rotmilane mögen Schlaf-WGs

Biber – die besten Helfer der Biodiversität

Katzen halfen beim Mäusemonitoring Schweiz

Katastrophe am Gewässergrund: Massensterben von Muscheln

Fatal attraction: Windkraftanlagen als Magnet für Fledermäuse

Schuss- statt Schonzeit für Gams – Verschnaufpause in Miesbach? UPDATE

Was bringt der Biber?

protectAlps: Schlechte Neuigkeiten für alpine Insekten

Online-Vortragstipp: 18. März Alpengams






Aktuelle Informationen



Pinguine als Schadstoff-Frühwarnsystem Über die gefährliche Ewigkeitschemikalie PFAS berichten wir hier im Blog immer wieder. Bekannt ist, dass sie sich bereits weltweit bis…

Donnerstag, 06. August 2026
Jetzt lesen
Tschernobyls Rinder - back to the roots Als 1986 der Reaktor in Tschernobyl havarierte, richteten die Behörden eine Sperrzone von 30 Kilometern ein, um die Menschen vor…

Montag, 03. August 2026
Jetzt lesen
"Wenn schon, dann mich zuerst" - Rotwildjagdzeit beginnt Auch wenn der Blick dieses Rotwildkalbs im Aufmacherbild eher scheu und schutzsuchend ausschaut, aber zum Auftakt der Jagdzeit für Alttiere…

Freitag, 31. Juli 2026
Jetzt lesen

Mitglied werden