Ein Video, das auf der Seite von „National Geographic“ zu sehen ist, gibt Wissenschaftlern zu knabbern. Zu sehen ist ein Wolf, der eine Krabbenfalle plündert – so weit, so gut. Dass Caniden mit Futter trainierbar sind, wissen wir spätestens seit Ivan Pavlov, und auch, dass sie schlau genug sind, komplexe Lösungen zu entwickeln.
Doch die Wölfin in diesem Video von der kanadischen Westküste tut deutlich mehr, denn der verlockende Köder, auf den sie es abgesehen hat, ist erstmal nicht zu sehen und nur über mehrere gezielte Schritte zu erlangen. An der Wasseroberfläche schwimmt bloß eine Boje. Die bringt sie schwimmenderweise an Land und holt dann Stück für Stück die Schnur ein, die die Boje mit dem Fangkorb verbindet. Nur so taucht das Netz langsam aus dem Wasser auf, in dem sich der leckere Köder aus Fisch, versteckt in einem Becher, befindet. Die Wölfin muss erst noch das Netz durchbeißen, bis sie den Becher endlich genüsslich leerfressen kann.
Unter Wissenschaftlern hat das Video die Debatte entfacht, ob so ein komplexes, gezieltes Vorgehen schon als „Werkzeuggebrauch“ zu bewerten ist, wie er bisher nur von Affen, Krähen, Delfinen oder Elefanten bekannt war.
Laut „National Geographic“ ist die Vorgehensweise übrigens kein Einzelfall: Dutzende weitere Fallen in der Region wurden auf diese Weise geplündert.
Den deutschsprachigen Bericht über die Studie mit dem sehenswerten Video finden Sie hier
Die Studie in englischer Sprache finden Sie hier
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