Hin und wieder bekommen wir vom Wilden Bayern zu hören, wir würden ja „Krieg“ gegen Ämter und Behörden führen. Insbesondere Naturschutzbehörden stehen immer wieder im Mittelpunkt von Anfragen oder Anzeigen von Wildes Bayern, siehe zum Beispiel beim „Snow Peak Festival“ in Miesbach.
Doch der Schein trügt. Und das möchten wir hier mal klarstellen. Wildes Bayern schätzt die Arbeit der fachlich versierten und oft sehr bemühten Beamten und anderen Mitarbeiter sehr! Wir wissen auch um die großen Widerstände, die ihrer Arbeit oft innerhalb der eigenen Verwaltung, bei Politik und in der Bevölkerung entgegenschlagen.
Wildes Bayern als Naturschutzverein hat keine andere Möglichkeit, als Schieflagen bei den Behörden anzuzuzeigen, damit viel Arbeit und oft auch Aufruhr zu verursachen. Doch wir zeigen bloß auf das, was gemacht werden müsste – damit ist von unserer Seite nicht unbedingt eine Kritik an der Tätigkeit der Behörde verbunden.
Wir sehen auch, dass Behördenmitarbeiter, die sich für die richtige und gute Sache eingesetzt haben – in unserem Fall für die Natur – plötzlich einfach versetzt werden. Wir sehen bei unserer derzeitigen Durchforstung der Akten zum Thema Schonzeitaufhebung im Bergwald auch, dass die Positionen der Fachbehörden teils systematisch missachtet wurden, völlig unabhängig von ihrer großartigen Arbeit.
Aus unserer langjährigen Arbeit in diesem Bereich wissen wir, dass das schon seit dem Jahr 2013 so läuft und nicht nur die Kreisverwaltungs- sondern auch die Regierungsbezirksebene betrifft. Auch an der Regierung von Oberbayern wurde fachliche Expertise schlicht nicht umgesetzt, weil ein Forst-, Umwelt- und/oder jetzt auch Wirtschaftsministerium etwas anderes wollte und weil sich der Umweltminister nicht hinter seine Mitarbeiter gestellt und ihnen den Rücken gestärkt hat.
Diesen Zustand prangern wir klar an. Unser System braucht unabhängige, fachlich hochkarätig besetzte und engagierte Experten für die Natur. Sie müssen ihrer Aufgabe gerecht werden können.
Bildquelle: Mario Ohibsky auf Pixabay.de
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Ich kann Ihnen leider nur zustimmen. Völlig fachfremde Personen lassen nichts unversucht, um die meist sehr gute Arbeit der Fachstellen zu boykottieren, deformieren oder gar ganz aus dem Verkehr zu ziehen. In dieser Spezlwirtschaft genügt manchmal ein Telefonanruf einer einflussreichen (oder auch „nur“ reichen) Person um ein fortschrittliches Fachprojekt zum Scheitern zu bringen. In der Öffentlichkeit wird zeitgleich der Nebelwerfer angeworfen und so mancher Schmarrn in den öffentlichen Diskurs eingespeist. Ganz nach dem Motto Profit vor Natur.