Rotwild ist eine Art, die sich vom Menschen gut lenken lässt. Fütterungen und ungestörte Einstände zum Beispiel setzen positive Anreize, Jagddruck, Stress und Menschenanwesenheit vertreiben sie.
Diese Faktoren haben sich auch bei einer Telemetrie-Studie im Schweizer Nationalpark wieder gezeigt. Darin konnte bestätigt werden, dass die Hirsche sich bei Tag möglichst weit vom Menschen weg in relativ kleinen, dichten Einständen verbargen, während sie bei Nacht größere Strecken zurücklegten und sich gerne auch auf Offenflächen und nahe an Wegen aufhielten.
Das im Nationalpark angelegte Netzwerk aus Wildruhegebieten bevorzugten die Hirsche im Sommer und Herbst, also dann, wenn ihnen tatsächlich Gefahr durch die Jagd drohte. Die aufgenommenen Daten legte außerdem nahe, dass die Banngebiete ihnen ein vom Menschen weitgehend unbeeinflusstes Verhalten erlauben.
Den Beitrag aus der Zeitschrift des Schweizerischen Nationalparks findet Ihr hier
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Vortrag „Das Wildtiermanagement in der Schweiz, ein wesentlicher Unterschied zu Bayern?“ fand am 25. Januar von 16:00 – 19:00 Uhr in Grassau statt. (veranstaltet vom Dackelclub Chiemgau).
Mit mehreren Berchtesgadener Jägern habe ich am Vortrag von Herrn Ueli Nef teilgenommen und dabei interessante Informationen erhalten. Habe inzwischen von Herrn Nef die Erlaubnis erhalten, seinen Vortrag und seine Ausführungen nutzen zu dürfen und damit zu zeigen, wie in der Schweiz mit Wald, Wild und Jagd umgegangen wird. Sehr interessant und vielleicht mit Vorbildcharakter!?
Deshalb habe ich nachstehende e-mail geschickt:
Grüß Gott Herr Nef,
in nächster Zeit werden wir ein Gespräch mit Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus führen.
Dazu könnten wir dringend ergänzende Meinungen, Fakten und Daten brauchen.
Besonders wichtig wäre es, Ziele und ganz besonders natürlich Wege zu zeigen, die dorthin führen.
Aussagen zum Thema „Wald vor Wild“ bzw. „Wald mit Wild“ interessieren besonders. Auch die Auswirkungen von Schonzeitaufhebungen und mögliche Nachtjagd!
Wie können sich Förster, Jäger und Waldbauern positiv begegnen und miteinander Ziele erreichen?!
Freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen aus Berchtesgaden
und Waidmannsheil
Ludwig Fegg
http://www.wald-wild-mensch.de
Aussagen und Daten beim Vortrag in Grassau am 25.01.2025
Ueli Nef geb.1981, Inhaber WildPunktNefGmbH, 10 Jahre Amtsleiter der Jagdbehörde Appenzell Innerrhoden. Wildhüter mit eidg. Fachausweis und akademischen Jagdwirt Universität für Bodenkultur Wien. Jäger, Hundeführer, Ornithologe und Imker.
https://wildpunktnef.ch/
Die WildPunktNef GmbH unterstützt Verwaltungen, NGO`s, Vereine oder Private bei der Umsetzung administrativer und praktischer Arbeiten. Unsere Tätigkeiten reichen von der Grundlagenbeschaffung (z.B. Wildzählungen oder ornithologische Kartierungen und Lebensraumbewertungen) über die Konzeptionierung (z.B. Bejagungs- und Wildschadenskonzepte oder Aufwertungskonzepte) bis hin zur Erfolgskontrolle (z.B. Auswertungen von Daten) und Projektbegleitungen.
Aussagen:
Wo Wild-Lebensraum ist, darf in der Schweiz Wild leben!
Schonzeiten sind absolut einzuhalten.
Ausnahme: Bei Auftreten von „Schadwild“, darf das einzelne Stück Wild entnommen werden. Einfaches Verfahren!
Es gibt Wild-Ruhezonen, die einzuhalten sind – gesetzlich geregelt!
Keine Nachtjagd!
Wichtig: Ruhezonen, Äsungsflächen, es wird keine Fütterung betrieben, das Wild kann in Tallagen überwintern, hier wieder Ruhe, Ruhe, Ruhe!
Es darf nicht über 200m geschossen werden!
Vorgeschriebenes Kaliber 10,3 mm. Es wird vielfach die 10,3x60R genutzt. Die RWS Hit mit 13 Gramm hat eine GEE von 171 m. Eingeschossen auf 100m mit 4cm Hochschuss ergibt das auf 200m einen Tiefschuss von 4,5cm.