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Mittwoch, 09. September 2026

Scrollicon
Eine städtische Grünanlage mit Rasen und Beet in der Mitte und Bäumen am Rand, dahinter erkennt man mehrstöckige Häuser
09. September 2026, 08:28    office@wildes-bayern.de

Zu wenige Städte nutzen Grün fürs Klima


Grünflächen könnten in Städten einen wichtigen Beitrag für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels leisten. Trotzdem spielen sie in Klimastrategien der Kommunen aber nur eine geringe Rolle. Das zeigt jetzt eine Auswertung der Klimastrategien von 25 europäischen Großstädten von Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Nur unter zwölf Prozent der untersuchten 2.500 Einzelmaßnahmen betrafen Grün- und Freiflächen. Statt dessen setzen die Städte vor allem auf Maßnahmen zur Minderung klimaschädlicher Emissionen.

Die Unterschiede zwischen den untersuchten Städten waren allerdings erheblich: Wien integriert Grün- und Freiflächen mit 30 entsprechenden Maßnahmen unter allen untersuchten Städten am häufigsten. Stockholm hingegen ist laut der Analyse die einzige Stadt ohne eine einzige solche Maßnahme.

Städte sind aufgrund dichter Bebauung, vieler Menschen und vieler versiegelter Flächen besonders stark von den Folgen des Klimawandels, gerade von Hitze oder Starkregen und Stürmen, betroffen. Städtische Grünflächen könnten hier Abhilfe schaffen, indem sie Regenwasser aufnehmen und für kühlere Temperaturen sorgen.

Gerade bisher versiegelte Flächen, zum Beispiel Parkplätze, haben den Forschenden zufolge ein großes Potenzial für den Umgang mit dem Klimawandel, wenn man sie zu Grünflächen umgestaltet.

Die Studie in englischer Sprache können Sie hier nachlesen

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

 




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