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Donnerstag, 13. August 2020

13. August 2020, 10:10    Sophia Kümmerle

Unkategorisiert


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Wolfgang Wörndl schrieb:


Ich bin seit über 30 Jahren Mitglied im Bund Naturschutz. Naturschutz beinhaltet Tierschutz für alle Wesen nicht nur für Gelbbauchunke, Bieber und Schmetterlinge etc.
Die einseitige Positionierung des BN in Verbindung mit WBVen, dem ökologischen Jagdverband ( „Ökologisch verblendete Jäger“ ) sowie den bayerischen Staatsforsten ist desaströs und wirklich beschämend.
Ich werde noch kommende Woche die Mitgliedschaft im BN sowie in der hiesigen WBV beenden und mein Netzwerk über die Verhaltensweisen dieser Organisationen unterrichten.

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Benjamin schrieb:


Leider fehlen in diesem Beitrag einige Fakten, bzw. widersprechen den Aussagen der diffamierten Verbände (u.a. ÖJV, Bund-Naturschutz). Schön wäre es gewesen, wenn man über den klimarelevanten Waldumbau und der dazugehörigen Jagdgesetz Anpassung sachlich gesprochen hätte und ggf. auch die Fehler der bisherigen Jagdausübung aufgeführt hätte. Herrn Schulte-Hostede und Interessierten Lesern empfehle ich, sich auch bei den diffamierten Verbänden zu informieren, da hier doch teilweise ganz andere Aussagen zu finden sind.

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Christine Miller schrieb:


Die Aussagen und „Informationen“, die von den angesprochenen Verbänden sehr einheitlich veröffentlicht werden, sind ja gerade die Grundlage für den Kommentar von Herrn Schulte-Hostede, der eben die fachliche Qualität der „Informationen“ moniert. Die angeblich für einen „Waldumbau“ so dringend nötige Umstellung der Jagd hin zu einer Schädlingsbekämpfung, ist fachlich nicht zu belegen.

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Hinner Gerrith schrieb:


Ja wat denn nu?

Die Presse (Quelle PNP/Internet) zu einer DJ des FB Wasserburg 2016: „…Mit von der Partie war auch Jagdkritiker Hans-Jörg Schulte-Hostede, der erklärte, er sehe die Drückjagd jetzt mit anderen Augen und gab zu, dass er Fehlinformationen aufgesessen sei; so etwa bezüglich des angeblichen Hetzens des Wildes oder des exzessiven Schießens. Wie alle anderen Beobachter zeigte sich Schulte-Hostede abschließend überzeugt, keiner „Show-Jagd“ beigewohnt zu haben, sondern einer Drückjagd nach gesetzlichen und waidgerechten Regeln..“

Jetzt in 2020 passt lt. Radiopodcast alles nicht mehr, oder wurde Schulte-Hostede damals nach der DJ falsch zitiert?

Wenn er im Burghausener Forst seit 6 Wochen kein Reh mehr gesehen hat, obwohl er draußen war, dann liegt das entweder an ihm selbst und/oder an der Biologie des Rehwildes nach der Brunft.

Der Forst braucht keine „Verweigerer“ bei einer DJ, das ist klar. Die Freigabe lautet immer jung vor alt.
Wenn er nicht dabei sein will, ok. Aber meckern und stänkern geht dann m.E. gar nicht. Niemand der auf die Jagd geht, will das Wild ausrotten.

Forst und Jagd sind untrennbar miteinander verbunden und das ist gut so.
Wenn auf der Jagd in Einzelfällen der Tierschutz missachtet wird, oder Fehler passieren, ist dies mitnichten dem Forst per se anzulasten, wie es nur zu gerne gemacht wird, sondern alleine dem Schützen.

Wer eine Fuchsfähe erlegt obwohl die Jungen der Führung bedürfen, oder eine Bache mit angestrichenem Gesäuge, sollte nicht beim Jagdnachbarn den Staatsanwalt wegen einer führenden Rehgeiss bemühen. Das ist 3x der gleiche Fehler.

Wir Jäger sollten vielmehr immer wissen, was wir draußen, wann und warum machen und selbst die Verantwortung dafür übernehmen können, anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen, um Partikularinteressen zu verfolgen.

Die Diskussion kann nicht lauten, das Rehwild wird ausgerottet. Das ist eine auf Selbstwahrnehmung von Hans-Jörg Schulte-Hostede basierende Einschätzung, die in Bayern mit der Realität nichts zu tun hat.

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Christine Miller schrieb:


Reihenfolge und Zusammenhänge der Ereignisse sind hier nicht ganz korrekt wiedergegeben. Die Drückjagden im Forst um Wasserburg sind seit längerem, vielen Menschen in der Region eine Ärgernis. Denn nicht eine Drückjagd per se ist das Übel, sondern Abschussquoten, die ohne den Wirt, also ohne irgendeine Kenntnis über den Wildbestand geplant und durchgesetzt werden. Und andererseits Mängel bei der Organisation: Da kann man nicht sagen, jeder Fehler (das heißt oft vorsätzlich in Kauf genommenes Tierleid) sei nur ein Einzelversagen eines einzelnen Schützen. Dem ist nicht so. Die Organisatoren von Drückjagden müssen sorgfältig planen und auswählen, wen sie einladen. Bei einer Drückjagd im Rotter Forst, bei der ich zufällig vorbeigekommen bin, waren zum Schluss etwa ein Drittel bis der Hälfte der erlegten Rehe von einem Hund angefressen oder zeigten mehrere Schüsse. Der Angestellte des Forstbetriebes, dessen Hund gerne Rehe frisst (ob die dann immer schon tot sind, kann ich nicht sagen), ist bekannt und dürfte eben nicht mehr eingeladen werden. Die sorgfältige Auswahl von Schützen (nicht nur Schießern), der maßvolle Einsatz von geeigneten Hunden und die klare Begrenzung und Einschränkung bei der Freigabe liegen allein in der Verantwortung der Organisatoren. Und das entscheidet, ob eine Druckjagd in Ordnung ist oder als Freiluft-Schlachten gestaltet wird. Und Rehe werden weniger, auch weil sie unter dem Klimawandel leiden können. Das muss / müsste eben auch bei der Planung der Abschusszahlen berücksichtigt werden. Deshalb ist eine Trennung von Forstbetrieb und Jagdbetrieb ein notwendiger Schritt zu einer nachhaltigen, pfleglichen Bewirtschaftung von Naturgütern.

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Maria schrieb:


Was gab es denn zu gewinnen?

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Christine Miller schrieb:


Hallo Maria, wir haben diesmal Bestimmungsbücher Poster und Postkartensets verlost.

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Lisa schrieb:


Unser Quiz ist beendet! Bei der Premiere unseres Rätsels haben 134 Personen mit der richtigen Lösung mitgemacht. Es war der Mauerläufer, eine Vogelart der Alpen, zu erraten.

Wir gratulieren den Gewinnern, die bei der Verlosung von der Glücksfee gezogen wurden. Zu gewinnen gab es diesmal Poster, Postkartensets und Bestimmungsbücher.

Gewonnen haben:
Angela Mensch, Bertram Seidel, Familie Wenzel, Rita Wanninger, Frank Rother

Herzlichen Glückwunsch und viel Glück beim nächsten Quiz in drei Wochen
Euer Team vom Verein Wildes Bayern

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Peter Haas schrieb:


kann sich ein derart reiches land wie lichtenstein die wenigen und ursprüglichen groß Säugetiere nicht leisten scandalös und lebensverachtend diese Tiere haben da schon gelebt bevor eure vorfahren auf den plan traten übler kann man die Natur kaum mit füßen treten bitte überdenkt das nochmal ganz gründlich

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Anne-Marie Prem schrieb:


NEIN, zur Ausrottung von unseren heimischen Wildtieren!!!!

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Malte schrieb:


Haben wir den selben Artikel gelesen?
Sicher – der Teil mit Tschernobyl ist Quatsch, der mangelnde Schwefelfilter der Industrie war verantwortlich für die erste Welle des Waldsterbens.
Buchen und Kiefernsterben kann einfach beobachtet werden, wenn man in die entsprechenden Gebiete fährt. Sicherlich sind die Trockenschäden im Alpenraum mit 2000mm Niederschlag weniger ausgeprägt als auf der fränkischen Platte mit 400mm.
Das Prinzip, dass sich die Individuen, die am besten an die Örtlichkeit(=Habitat) angepasst sind, durchsetzen im Überlebenskampf (genannt Evolution) ist Ihnen sicherlich auch bekannt. Des wegen kann durchaus davon gesprochen werden, dass in den Samen der Bäume andere Gene sind als in den Eltern (sie sind ja auch kein 1:1 Abbild Ihrer Mutter).
Im Artikel wird übrigens wortwörtlich geschrieben, dass es besser wäre, wie Sie es ausdrücken „der Natur eine Chance zu lassen“. (Über die genetisch veränderten Samen)
Aber es ist auch notwendig, Baumarten, die lokal nicht vorkommen, zu Pflanzen. Vor allem bei Baumarten die das Klima der Zukunft besser vertragen als die Baumarten, die aktuell dort wurzeln. Im Artikel werden hier Eichen und Elsbeeren genannt (kein Förster setzt noch auf die Esche, dies ist der zweite Kritikpunkt an dem Bericht den ich finden konnte).

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Gion R.- Devonas schrieb:


Das darf nicht sein! Die Schalentiere gehören zur Biodiversität wie die Raubtiere Wolf, Lux und Bär! Eine berechtigte Frage: was tut die Lichtensteiner-Regierung und Volk wenn der Wolf einwandert?

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Gion R.- Devonas schrieb:


Die Gams darf nicht ausgerottet werden! Schliesslich ist die Gams auch ein Bestandteil meines Familienwappens…lach!
Haben wir doch Sorge zu Wald, Fauna, Natur und Wildtiere und sichern wir den Wild-und Raubtieren ihren nötigen Lebensraum. Sie gehören zu Europa und die natürliche Biodiversität. Ohne Schalentiere und die Raubtiere Wolf, Bär und Lux wird es kein natürliches Gleichgewicht geben. Die Jagd darf es nur zur Regulation der überschüssigen Wildbestände geben.

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Hausner schrieb:


Das ist doch leicht zu verstehen!
Die Rehböcke wurden für die Geier liegen gelassen.
Ach so, in Vilseck gibt es keine Geier. Na, die wern schon noch kommen.

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Christine Miller schrieb:


Nein, nein, das war alles nur ein Versehen! So der verantwortliche Betriebsleiter!

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Andreas Schatz schrieb:


Sehr interessant wenn man sich sein Leben lang mit dem Rotwild beschäftigt, sich über Zusammenhänge von der wildbiologischen Seite zur stoffwechselbasierenden Bildung der Zahnzement-Bildung Zonierungen beschäftigt. Wmh und Gruß Andreas Schatz 🌿

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Klaus Otter schrieb:


Das ist eine streng zu verurteilende ethische und unmoralische Handlung.

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C.L.d.B. schrieb:


Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag, liebe Frau Sobinger!!

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Petra Sobinger schrieb:


Lieber C.L.d.B. ;-),

ganz lieben Dank für diese Glückwunsche 🙂 🙂 🙂

Herzliche Grüße,

Petra Sobinger

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Monika Bruchertseifer schrieb:


Dem Abschießen der Gams-Beständen muss Einhalt geboten werden!!!! Wussten wir früher, wo sich die Gamsrudel aufhalten, so sieht man meistens -wenn überhaupt – nur noch Einzeltiere. Dies ist sehr traurig. Irgendwann müssen die jungen Leute in den Alpenzoo nach Innsbruck fahren, wollen sie noch Gemsen sehen. Unglaublich!!!

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Martin Engel schrieb:


Ich hätte gerne ein Plakat und ein paar (mehr) Postkarten
Martin Engel
Hof Wulfsfelde 1
D-24242 Felde/ Holst.
Vielen Dank und Wmh

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Christine Miller schrieb:


Die Sachen gehen morgen in die Post. Gams herzlichen Dank!

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Klaus Zahn schrieb:


Nach dieser Reform wäre wohl „Forstliches Bundesjagdgesetz“ der passende Name.

Klaus Zahn

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M.Walter schrieb:


Hier zeigt sich wie groß der politische Einfluss von Forst und Waldbesitzern auf die Gesetzgebung ist. Wirtschaftliche Interessen bestimmen hier die Gesetzesausrichtung und nicht wildbiologisches Fachwissen. Neue Baumarten ohne Schutz einzusprengen, bedeutet, und dies hat die Vergangenheit gezeigt, dass man jegliches Rehwild in diesen Flächen, nicht erlegen, sondern radikal, mit teilweise tierschutzverachtenden Jagden eliminieren muss. Hierzu bringen unsere Forstbeamten die Zeit und den Willen auf. Jedoch sind sie nicht gewillt Schutzmaßnahmen wie Zäunung oder Einzelschutz überhaupt in Betracht zu ziehen. Ebensowenig werden in den Wäldern Schutz- und Ruhezonen für unser Wild ausgewiesen. Naturschutzgerechter Waldbau mit Heckenstrukturen (20-30m breit) und Baumarten zweiter Kategorie (niedrige Bäume) in den Waldrandbereichen gibt es nicht. Aber der Sündenbock findet sich stets und sehr einfach bei unserem Schalenwild und nicht bei den einfallslosen und nur mit der Büchse arbeitenden Förstern und Waldbesitzern.

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M.Walter schrieb:


Die Verpflichtung zur Hege, für einen altersgerechten, gesunden artgerechten und artenreichen Wildbestand zu sorgen sowie waidgerecht zu Jagen sind in meinen Augen die wichtigsten Aufgaben der Jagd.
Spielten bisher Schonzeiten keine Rolle mehr, Verstöße sind ja nur Bußgeldbagtellen; Mutterschutz bei Rehwild wird entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen von vielen Forstbeamten und Förstern abgestritten.
So kann jetzt durch die Herausnahmen dieser Verpflichtungen bei den Drückjagden, als auch bei Einzeljagden, alles „gesetzteskonform“, ohne Rücksicht auf Altersstruktur etc., erlegt werden.
Welche Einschränkungen gibt es da bei Drückjagden dann noch zu beachten? Keine!
Unsere Förster und ihre Erfüllungsgehilfen können nun alles gesetzeskonform töten ohne jegliche Beachtung von Alterstruktur oder der gesundheitlichen Beschaffenheit des Wildes, ohne Rücksicht auf Mutterschutz, ohne jegliche Hege und Hegemaßnahmen.
Leider nimmt dies unsere Bevölkerung zu wenig wahr.
Und es ist für mich als Jäger beschämend, dass viele der örtlichen Jäger diese sog. Drückjagden mit ihrer Teilnahme unterstützen.
Es gäbe noch so vieles zu sagen. Wie, wem gehören die Staatswälder in Bayern? Uns, den Bürgern. Wollen wir , die Bürger, dass unser Wild, unsere heimische Tierwelt aus wirtschaftlichen Gründen so
behandelt wird? Warum geht man keine anderen Wege, als nur die Lösung mit der Büchse zu suchen? Sind die Förster so einfältig oder nur zu bequem, um andere Lösungswege zu gehen?

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Dr. B. Schiffer schrieb:


wo bleibt der laute, koordinierte Protest der Jagdverbände? oder sind über 300.000 Jäger jetzt glücklich über ihre neue Rolle als Hilfsbeamte der Forstwirtschaft und Reh- und Schwarzwild- Ausrotter?

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Christine Miller schrieb:


Tja, es scheint so, dass die Stimme der Jäger, jedenfalls derjenigen, die eben nicht Hilfstruppen der Wildvernichtung werden wollen, keine Vertretung haben. Der Deutsche Jägerverband hat sich jedenfalls in den ganzen Verhandlungen nicht als großartiger Kämpfer für Wildtiere ausgezeichnet. Uns haben viele verzweifelte und ratlose Jägerinnen und Jäger angerufen und gefragt, was sie tun sollen, wenn sie der vermeintlich eigene Verband im Stich lässt.

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Mathias Matt schrieb:


Das sind keine Jäger

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Regina Hagl schrieb:


Das, was Thomas Tscherne dort im Angertal die letzten Jahre gemacht hat, sucht seines Gleichen! Einfach großartig!
Im Winter konnte man von der gegenüberliegenden Junger-Alm die Wildfütterung mit prächtigem Rotwild beobachten.
Die ÖBF werfen ihm seit Jahren nur Steine in den Weg und überziehen ihn sogar mit Klagen!
Mit Waidgerechtigkeit hat das nichts zu tun!

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Achim Hinz schrieb:


Das ist das allerletzte, was da für ein Feldzug gegen das Rotwild gestartet wird. Leider ist es bei uns in Deutschland im Bundesforst genau so 😔

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Bruno Lumpert schrieb:


Traurig das man das Wild so quälen muss diese Tiere haben auch ein Recht auf dieser Welt.
Aber heutzutage sitzen nur noch Volltrotteln an der Spitze ohne Hausverstand.
Traurig

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Schilling schrieb:


Die Fütterung von Schalenwild (Reh, Hirsch, Wildschwein) ist in der Jägerschaft weit verbreitet und führt zu unnatürlich hohen Wildbeständen, die wiederum gravierende Schäden in den Wäldern verursachen. Schäden, auf denen die Waldeigentümer meist sitzenbleiben, da eindeutige Schadensregelungen fehlen. Wenn allein in Kärnten sich die Schäden auf 11,5 Millionen € summieren, so ist das nichts anderes als eine verdeckte Subvention für eine kleine, meist elitäre Minderheit, die ihr Hobby zu Lasten der Allgemeinheit ausübt. Auffallend ist auch, dass nur die Trophäen tragenden Wildtiere mit allerlei Futterusancen gehegt werden. Um die anderen, in der Natur lebenden Tiere macht man sich keine Sorgen. Dabei ist der Winter eine natürliche “Fastenzeit“ für das Wild. Die Wildtiere sind durch Jahrtausende lange Evolution daran angepasst. Winterverluste treffen in erster Linie die schwachen Individuen und dienen letztlich der Gesunderhaltung der Population. Da Großraubtiere zur Regulierung der Schalenwildpopulation fehlen, haben das die Jäger übernommen. Folgerichtig muß die Hege mit der Büchse erfolgen und die Wildbestände auf ein natürliches Maß abgesenkt werden. Ziel muß es sein, einen ökologisch tragfähigen Wildbestand in unseren Wäldern zu erhalten. Nur dann gelingt es artenreiche, stabile Mischwälder zu entwickeln, in denen auch die natürliche Verjüngung des Waldes ohne kostenintensive Schutzmaßnahmen möglich ist. Das sind die Förster und Waldbesitzer zukünftigen Generationen schuldig. Fazit: Wild soll „wild“ bleiben und die Fütterung dort wo sie hingehört – in die Viehhaltung!
DI Holger Schilling

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Christine Miller schrieb:


Sehr geehrter Herr DI,
viele mobile Tierarten, wie das Rotwild nutzen im Winter andere Lebensräume als im Sommer. Das ist in der Biologie dieser Art so „eingebaut“, genauso wie der Kuckuck nach Afrika fliegt und Frosch und Kröte im Frühjahr in ihre Laichgewässer hüpfen. Wir zwingen seit etwa 100 Jahren das Rotwild dazu in den Sommerlebensräumen zu überwintern – und erwarten, dass es sich dort auch nicht ernährt (natürliche Winteräsung für Rotwild ist unter anderem Baumrinde). Daher ist mir nicht klar, warum sich einige Grundeigentümern und Lobbyisten so auf den Standpunkt versteifen, dass in der unnatürlichen Situation (Überwinterung in Sommerlebensräumen) keine artgerechten und fachlich sinnvollen Managementmaßnahmen ergriffen werden sollen. Schließlich sind die Grundeigentümer als Inhaber des Jagdrechts dafür verantwortlich, dass auf ihren Flächen die Naturgüter und wildlebenden Tierarten artgemäß überleben können. Das ist die Aufgabe der Jagdrechtsinhaber im Rahmen ihrer Sozialpflichtigkeit.
Sehr richtig ist Ihr Hinweis darauf, dass auch andere Tierarten in unserer Kulturlandschaft und gelegentlich als Folge extremer Klimaereignisse Not leiden. Wir plädieren daher seit langem dafür auch Mäuseburgen für die Mäuse fressenden Greifvögel anzulegen oder andere Hilfsmaßnahmen wo notwendig zu ergreifen. Nachdem in unseren Reihen viele Fachleute und Experten (Biologen, Zoologen) sind, können wir jeweils einschätzen was, wo notwendig, sinnvoll und machbar ist.
Ihre Ausführungen vom „Überleben des Stärkeren“ in der Wildnis sind sehr laienhaft, was Ihnen natürlich als fachfremde Person in diesem Themenbereich (Ökologie, Bioogie) zugestanden werden muss. Wir können sehr wohl unterscheiden, wo natürliche Regulationsmechanismen bei Arten in natürlichen Umwelten greifen und was durch die Veränderung der Lebensräume und andere Einflüsse des Menschen zu erhöhten Verlusten in einer Population und zu vermeidbarem Tierleid führt. Mit diesem Wissen können wir entscheiden, wo es sinnvolle Eingriffe geben soll und wir auch eine ethische Verpflichtung zum Handeln ableiten.
Von Biologie und Ökologie müssen Sie nicht viel verstehen – das ist nicht Ihre Profession. Aber leider scheinen Sie auch in forstlichen Dingen nicht ganz sattelfest und up-to-date zu sein, wenn sie davon sprechen, dass artenreiche, stabile Mischwälder nur mit einem Mindestmaß an natürlich vorkommenden Pflanzenfressern möglich wären. Für eine derartige Aussage werden Sie keine seriöse fachliche Bestätigung finden. Sehr wohl aber können wir belegen, dass die artenreichsten und vielfältigsten Wälder dort sich entwickeln, wo es auch große und kleine Pflanzenfresser gibt (die Anwesenheit von Wolf und Luchs fällt hier weniger ins Gewicht).

Fazit: Förster und Waldbesitzer sind zukünftigen Generationen erstmal schuldig, dass sie ihre Hausaufgaben machen, sich informieren und an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, anstatt nur billige Parolen vom schnellen Forst-Profit zu verbreiten. Wir alle sind es zukünftigen Genrationen schuldig, dass wir artenreiche, vielfältige Lebensgemeinschaften und Ökosysteme erhalten und schaffen, dass wir Wälder alt werden lassen, dass wir dort helfen, wo wir Tieren der Lebensraum genommen und ihn eingeschränkt haben. Und wir sind es schuldig, endlich damit aufzuhören von Dingen zu plappern, die wir nicht verstehen. Rotwild bleibt RotWILD, ob es im Winter in Auwälder ziehen kann oder ob es an einer artgerecht betriebenen Winterfütterung steht und dort wenig Scheu zeigt, weil die Betreiber ihr Handwerk verstehen.
mit freundlichen Grüßen
Dr. Christine Miller

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Norbert Koch schrieb:


Mir kommt es vor als wenn das Rotwild der größte Schädling ist wenn wir weiter so mit unserer größten Schalenwildart umgehen dann werden es meineEnkelkinder und Urenkel nur mehr auf Bildern sehen es ist eine Schande wie wir mit unserem Rotwild umgehen der Lebensraum wurde im in den letzten Jahren genommen und weil kein Platz mehr vorhanden ist muss es mit allen Mitteln bekämpft werden Eine Schande ist daß! Hauptsache es werden immer mehr Lifte und Pisten für den Tourismus gebaut

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Tatiana Pongratz schrieb:


Seit einem guten Jahr lebe ich in den schottischen Highlands und kann hier eine intakte Flora und Fauna sehen, wovon Deutschland sich schon vor Jahrzehnten verabschiedet hat. Ich kann Birkwild in Dorfrandnähe beobachten und Brachvögel, Austernfischer an den Seen, überall Schnepfen, Reb- und Rothuhn sowieso. Überall gibt es Totholz und alte Mauern und Steine für Deckung. Kein Landwirt käme hier darauf, wegen ein paar Quadratmetern mehr Anbaufläche alles platt zu machen. Rotwild, Sika- und Rehwild steht am helllichten Tag zwischen den Schafen und Rindern in der Offenlandschaft und keiner regt sich auf. Und wenn was aufgeforstet wird, dann wird eben gezäunt und fertig. Die Jagd hier ist natürlich, anders als in Deutschland, ein professionelles Geschäft. Aber irgendwie scheinen die Gamekeeper das gut zu beherrschen, wenn ich tagaktives Wild erlebe, dem ich mich auf 20 Meter nähern kann.

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Johann Reitbauer schrieb:


Es ist einfach nur mehr traurig wie man mit unserem Schalenwild umgeht , diese Tiere werden wie Schädlinge sinnlos bekämpft , jeder Jäger sollte erst einmal nachdenken , bevor er den Finger krumm macht, es kann doch nicht sein das wir uns als Jäger zu Schädlingsbekämpfer degradieren lassen.

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Österreichische Bundesforste schrieb:


Selbstverständlich wurden alle jagdrechtlichen und tierschutzethischen Bestimmungen eingehalten. Die Erlegung erfolgte in ausreichendem Abstand von der Fütterung – zusätzlich abgeschirmt durch einen Geländerücken und deutlich unterhalb der Fütterung -, um das Wild an der Fütterung nicht zu beunruhigen. Während des Zeitraums der Erlegung und Bergung haben an der Fütterung rund 40 Tiere vollkommen ungestört und ohne Fluchtverhalten Futter aufgenommen. Die im Video getätigten Aussagen entbehren daher jeglicher Grundlage und weiterer Diskussion.
Weitere Informationen zur Situation im Angertal, die auch bereits durch einschlägige Gerichtsurteile sinngemäß festgestellt wurde: https://bit.ly/376rywq

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Christine Miller schrieb:


Im Rahmen einer offenen Diskussion veröffentlichen wir auch diese Aussage des betroffenen Forstbetriebs, ohne die Möglichkeit zu haben, die gemachten Aussagen zu überprüfen. Aus den erwähnten Gerichtsakten geht hervor, dass eine bestehende Rotwildfütterung an einen weniger geeigneten, tieferen Standort verlegt wurde. Diese Fütterung wird nun vom Personal der Bundesforste betreut. Die Qualität des Fütterungsbetriebs kann nicht überprüft werden. Die Begründung für den Kampf der Bundesforste gegen die Hochlagenfütterung: eine vergraste und teilweise unter Weideeinfluss stehende Freifläche von 8 Hektar soll sich ohne begleitende forstliche Maßnahmen verjüngen. Als „Lösung“ wurde die Auflösung einer Hochlagenfütterung angeordnet, die als einzige Überwinterungseinrichtung für Rotwild im südlichen Hegering unterhalten wurde. Die als Begründung angeführten Schälschäden stehen in keinerlei ursächlichen Zusammenhang mit der Hochlagenfütterung. Anderslautende Aussagen stellen unwahre Tatsachenbehauptungen dar.

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Brigitte Schönert schrieb:


Wenn die Novellierung des Bundesjagdgesetzes so durchkommt wie geplant, bedeutet das das Aus für Rehwild, Rotwild, Schwarzwild und Gams. Da unser Forstministerium offenbar das gesamte Wild als Schädling für seine Bäume ansieht, darf alles ausgemerzt werden, was ein problemloses Heranwachsen von Bäumen, einheimischer oder Exoten, behindert. Ein Wald ohne Wild ist aber ein toter Wald. Wild gehört in den Wald und in die Natur. Tiere gab es schon, ehe der Mensch die Bühne betrat. Und jetzt sollen Mitgeschöpfe, die genauso wie wir Menschen ein Recht auf Leben haben, einer fragwürdigen Forstpolitik geopfert werden, nur weil es etwas kostet, z.B. die jungen Bäume vor Verbiss zu schützen, Obstbaumschnittholz und Sprossholz in den Wald zu fahren und die Fütterungen zu bestücken. Der Faktor Hege aus dem Jagdgesetz wird ausgeklammert. Abschußpläne aufzustellen, die eine Erhaltung einer gesunden Wildpopulation zum Ziel haben, ist viel zu mühsam, nur ein totes Reh ist ein gutes Reh. Wenn man dann eine Wildart erfolgreich ausgerottet hat, kann man sie ja mit viel Trara und großen Reden wieder einführen!

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Hinner+Gerrith schrieb:


Ich erlaube mir kurz zum Thema und zu den oben kommentierten Äußerungen Stellung nehmen:

Nach vielen Jahren und Anläufen ist es gelungen, eine politische Mehrheit für eine waldorientierte Jagd zu bekommen und diese auch in die Gesetzgebung einfließen zu lassen. Ein Gesetz -grundsätzlich alle, wird dafür gemacht, dass eine Gesellschaft von seiner Gültigkeit und Beachtung profitiert und -ganz wichtig- einen Vorteil erlangt. Von Nachteilen für das Wild ist im Gesetz nicht die Rede.

Im neuen BJG steht auch nicht drin, dass der Tierschutz keine Gültigkeit mehr hat. Kein umsichtiger, fairer Gesetzgeber dürfte derlei Anmaßendes verfassen, es sei den, er will dass die Jagd-aus welchem Grund auch immer- von der Mitte an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird. Er will es nicht.

Gesetze werden eben gerade nicht gemacht um reine Partikularinteressen zu befriedigen. Fühlen sich vielleicht dennoch oder gerade deshalb nun Teile der Jägerschaft jetzt benachteiligt oder unter Druck gesetzt ?
Wald mit/ohne Wild-Wild ohne/mit Wald usw. „Wo stehst Du?“ wird man oft gefragt.

Vor langer Zeit gab es einmal einen Holzer an einem Gebirgsforstamt, dessen Aufgabe war es, den Einstand des 1er Hirschens zu bestätigen, bevor FJS mit dem Dienstmercedes abends die Forststrasse entlangtuckerte. Da standen noch 50er Rudel an Gams in den Lahnern der bayerischen Berge. Die Fichten aus dieser Zeit sind alle auf 1,50 m geschält und die Latschen und Lärchenpflanzungen in den Lahnern sind komplett ausgefallen. Das ist und war untragbar.

Nette Geschichte von früher? Das gibt es alles auch heute noch -außer FJS. Die Änderung des BJG zielt darauf auch gar nicht ab, denn Leute mit Geld und wildreichen Jagden wird es immer geben. Da hilft kein Gesetz und kein Bussgeld. Wer nicht will und die Überzeugung für notwendige Abschüsse nicht teilt, den kann auch ein Gesetz nicht zum Schuss zwingen. Jeder weiß das.

Mir scheint aber, als haben sich die zuständigen Politiker diesmal nicht an der Mehrheit der, mehr am überhegten Wild, als am gesunden Wald interessierten, Jägerschaft orientiert sondern an dringenden Notwendigkeiten. Die Änderungen sind trotzdem mehr Botschaft als Vollzugsanordnung.

Warum also jetzt die ganze Aufregung? Wild emotionalisiert einfach alle. Die Jäger, die Grundbesitzer, die erholungssuchenden Menschen mit ihren Kindern und Hunden…auch die Politiker. Jeder von uns hat eine emotionale Haltung zum (Wild-)tier und zu unserer Umwelt. Das ist auch gut so, denn es ermöglicht den nötigen Diskurs. Die Jagd wird, wenn sie sich selbst und ihre gesellschaftliche Rechtfertigung nicht hinterfragt, politisch die nächsten 4 Legislaturperioden in D. nicht mehr überleben können.

Und darum hat, Gott sei Dank, eben jede(r) (s)eine jagdliche Meinung, die- nicht zuletzt-auf der eigenen Emotion basierend dann auch zur laut geäußerten Gewissenshaltung wird. Gerade bayerische Politiker haben eine Nase dafür. FJS würde sich darüber freuen.
Drum sei gesagt: Niemand lässt die Jäger alleine. Niemand will das Wild ausrotten. Niemand der mit dem Gewehr rausgeht hat einen Hass aufs Wild. Das ist polemisierend und unwahr.
Im Gegenteil: Wer jagt liebt Tiere. Es lohnt sich wirklich als Jäger und Nichtjäger über diesen Satz einmal gründlich nachzudenken denn er ist wahr. Alle Jäger tun das.

Zu guter Letzt:
Der Wald muss natürlich und vom Wild höchstens in tragbaren Populationsdichten beeinflusst, artenreich nachwachsen können. Und das kann er von alleine nur, wenn gut gejagt wird. Das sind wir ihm schuldig. Das Wild wird und muss zugleich, immer ein Teil seines Lebensraums sein und bleiben. Auch das sind wir ihm schuldig.

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Christine Miller schrieb:


Sehr geehrter Herr Hinner,
Vielen Dank für Ihre Meinung. Doch bedürfen einige nicht zutreffende Behauptungen der Korrektur. Von den eifrigen Befürwortern der Jagdgesetz Novelle wird immer wieder von „dem Wild“ gesprochen, das zugunsten „des Waldes“ „angepasst“ werden muss. Dabei wird völlig ausgeblendet, dass es verschiedene Wildtierarten gibt, darunter auch viele, die gar nicht bejagt werden. Auch Laien sollte klar sein, dass verschiedene Tierarten jeweils unterschiedliche Ansprüche und Bedürfnisse in ihrem Lebensräumen haben. Auch den deutschen Einheitswald, wie ihn die Deutsche Forstlobby schon wieder propagiert – jetzt unter dem Etikett der „Umgebaute Deutsche Klimawald“ – gibt es nicht. Verschiedene Wildtierarten in vielfältigen Wäldern, das ist das Leitbild der Kämpfer gegen ein komplett un-ökologisches Jagdgesetz. Wir wollen, dass alle Elemente dieser vielfältigen Lebensräume in ihrer jeweiligen Differenziertheit beim „Management“ berücksichtigt werden. Dazu gehört auch, dass man nicht durch klassenlosen „Zahlabschuss“ ohne Kenntnis der Wildbestände, das Spiel der Arten und Beziehungen zerstört. Deshalb sollten in Zukunft Berufsgruppen, die weder Kenntnis noch Lust haben, sich in diese Materie einzuarbeiten, nicht an so komplexen Planungen beteiligt werden. Und wer mangels ausreichender Empathie und Kenntnis den im Grundgesetz geforderten respektvollen und nachhaltigen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen nicht über sein Herz bringt, sollte wenigstens die Finger von den Jagdwaffen lassen.

Es wär ja schon ein Fortschritt, wenn die gegenwärtige Generation der Forsttechnokraten sich wieder mit ihrer Kernkompetenz beschäftigen würden, mit Vorgängen der Walddynamik, mit dem fachlich korrekten Umgang der vielen verschiedenen Wald-Lebensraumtypen, von Blaugras-Buchenwäldern, Schneeheide-Kiefer Wäldern bis Latschenfeldern. Dann würden auch nicht so unsinnige Aussagen getroffen werden, dass die Gams in den Gebirgsforstämtern in den 1980er Jahren die Latschengürtel weggefressen haben.

Und wer als kleiner Forsteleve selber wochenlang und zentnerweise Kirrmaterial in den Bergwald geschleppt hat, damit er endlich auch einen dicken großen Hirsch schießen darf (ist halt dann nur ein kleines Reh geworden), sollte mit so unsinnigen „Geschichten“ über frühere „Trophäenjäger“ als Begründung für heutiges Versagen zurückhaltend sein.
Zum Glück können in unserer Demokratie auch schlechte, schlampige und lobbygetriebene Gesetze wieder repariert werden.

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Gerrith Hinner schrieb:


Sehr geehrte Frau Miller,

schade dass Sie die Hand von einem engagierten Fachmann wegschlagen, der versucht ausgleichend zu kommentieren.

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Ernst F. Hahn schrieb:


Was Ralph Keller schreibt, ist schon immer auch meine Meinung gewesen, dass in erster Linie sehr hohe Abschüsse bei der Jung- u. Frischlingsklasse ein Ansteigen der SW-Population verhindert. Die Konzentration auf Bachenabschuss bzw. mehr Bachen zu schießen, vor allem wenn sie führend sind – egal wie groß die Frischlinge sind .- ist angesichts der ASP-Gefahr absolut kontraproduktiv. So etwas noch mit Prämien zu belohnen, so ging das ja los, ist unverständlich! Dazu waren leider die Aussagen des BJV
die letzten Jahre aüßerst dürftig und zurückhaltend. „Das Imperium Schwarzwild wird sich so etwas nicht gefallen lassen.“ Das war dazu meine Aussage.

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Christoph Frucht schrieb:


Wir müssen Jäger bleiben, mit Rücksicht auf die Natur ! Da ist z.B. der Tierschutz inbegriffen, der neben einem ordentlichen Schuss in den Brustraum, auch sauberes Ansprechen verlangt. „Kein Frevel ist so hoch, wie schlechten Schuss zu wagen !“ Keinesfalls , „na, wird schon gehn‘ ich schiess halt einfach mal hin.!!“ Wir sind Jäger und keine Schädlingsbekämpfer. Der saublöde Jägerspruch „Nicht geschossen , ist auch gefehlt !! ist völlig daneben !! Und nicht jede Sau, die nicht im Schuss sofort liegt, ist gefehlt!
In jedem Fall ist eine Kontrolle, bzw. Nachsuche nötig- natürlich mit einem erfahrenen Nachsucher mit ebensolchem Hund, falls der örtlich fehlt, muss man im weiteren Bereich der jeweiligen Kreisgruppe „orten“!!

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Liana schrieb:


Ich finde es ist jetzt wirklich an der Zeit, daß man dem Tierschutz wieder mehr Bedeutung gibt und den Jägern weniger Schutz für solche Greueltaten an Wildtieren, die bewusst von den Jägern (nicht treffsicher, zu aggressiv, zu gleichgültig) und ihren Hunden (zerreißen von kleinen Rehkitzen, Füchsen, Wildschweine groß oder klein, Katzen und Hunden, wer weiß was noch alles) in Kauf genommen wird!!

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Christine Miller schrieb:


Vielen Jägern ist verantwortungsvolles Jagen im Sinne des Tierschutzes ein großes Anliegen. Leider werden solche Leute oft als „ewiggestrige Jäger“ und „Traditionsjäger“ verunglimpft. Deshalb ist es wichtig, dass man auch in den eigenen Reihen kritisch ist und bei Verstößen, wie dem im Bericht geschilderten, konsequent vorgeht.

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Klaus Zahn schrieb:


Können wir nur hoffen, dass es der 0EuGH auch so sieht: Tierschutz darf niemals verhandelbar sein und keine „kulturelle Tradition“ rechtfertigt Tierquälerei.

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Christoph Frucht schrieb:


Hulverscheidt: Der Weidmann hat das Leben zu betreuen, das unsrer Heimat schönste Zierde ist!
und kannst Du Dich des schönen Recht’s erfreuen, beweise, dass Du seiner würdig bist ! Denn ist die Kugel einmal aus dem Lauf, hält sie kein Engel und kein Teufel auf !! !!

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Schulte-Hostede, Hans-Jörg schrieb:


Die freche Vorgehensweise des ÖJV in allen jagdlichen Angelegenheiten scheint mit diesem Urteil in ihre Schranken verwiesen zu sein.

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Hausner schrieb:


Endlich mal!
Selten genug ist es ja, dass ein Gericht mal nicht zugunsten von Holzwirtschaftlern entscheidet. Herzlichen Dank an dem Verein „Wildes Bayern. Ich hoffe, dass der Neue Präsident des Landesjagdverbandes Bayern Herr Weidenbusch ,sich deutlich mehr und deutlich „lauter“ für unser Wild einsetzt, als dies die Vorgänger Vocke und Schreder vermochten.

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Api schrieb:


Das ist des Jägers Ehrenschild,
daß er beschützt und hegt sein Wild,
waidmännisch jagt, wie sich’s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.

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Monika Rast schrieb:


Dahinter stecken rein wirtschaftliche Interessen! In Bayern gibt es die Verordnung „Wald vor Wild“ – der Staat macht guten Gewinn durch seine Waldplantagen. Und die Berater des Forstes, gehen hinaus zu den privaten Waldbesitzern und erklären, dass sie nur Gewinn mit ihrem Wald machen können, wenn es am besten gar kein Wild mehr gibt! Das Rotwild ist nur noch in ausgewiesenen Gebieten GEDULDET und das gleiche versucht man seit mit dem Rehwild auch! Für den Staat und den „Ökologischen Jagdverband“ ist nur ein totes Reh, ein gutes Reh! Da setzt man sich über Gesetze hinweg und Veranstaltet sogar im Mai (wenn die Schonzeiten vorbei sind) Drückjagden, in denen hochträchtige Tiere zwar nicht beschossen, aber beunruhigt werden, die ihre Kraft für die Setzzeit benötigen würden. Früher gab es Abschusspläne, damit nicht zu viel geschossen wurde! Heute wird der Abschussplan regelmäßig erhöht, damit die „normale“ Jägerschaft dem Staat genug schießt! Und der Druck wird immer höher, die privaten Waldbesitzer und jagdgenossen erwarten teilweise den körperlichen Nachweis von Abschüssen. Das waidgerechtere jagen und versorgen von Wild ist heutzutage zutiefst frustrierend und nahezu unmöglich. 😔

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Christine Miller schrieb:


Liebe Frau Rast, das Schlagwort „Wald vor Wild“ ist ein Ziel unter vielen anderen, die im Waldgesetz formuliert werden. Im Jagdgesetz steht dagegen, dass das Wild ein Lebensrecht aus sich heraus hat und der Jagdrechtsinhaber für artgerechte Lebensbedingungen und Lebensweisen sorgen muss. Auch wenn das Schlagwort „Wald vor Wild“ von vielen wenig begabten Forstlobbyisten wie eine Monstranz vor sich hergetragen wird, es ist nicht „Gesetz“. Entscheidend ist die Abschussplanung und da muss viel mehr Druck gemacht und Widerstand geleistet werden, dass unsachgemäße und unerfüllbare (auf legale Weise) Abschuß-Sollzahlen nicht in Kraft treten. Wir unterstützen gerne diesen Widerstand! Denn mit ungerechtfertigten Abschusszahlen werden Jäger und Wild zu Getriebenen!

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Matt Mathias schrieb:


ein guter Beitrag
so ist es!!!

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Hans-Jörg Schulte-Hostede schrieb:


Die in Sachsen geschilderten Zustände bestätigen und zeigen, dass der Staat ohne wenn und aber sein Programm durchzieht. Verbissgutachten werden als Grundlage für rigorose Drückjagden
instrumentalisiert , die dann gnadenlos durchgezogen werden. Am Staat prallt alles ab. Egal, was die wahren Fakten sind. Die waidgerechte Jagd wird belächelt und gilt nicht mehr.
Unsere Gesellschaft verändert sich , leider zum Schlechten ,das ist mittlerweile in den obersten Etagen unserer Regierung angekomnen.
Leider auch im Bereich Forstwirtschaft.

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